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3 häufige Fehler auf Websites von Fotografen

von Gil Gropengießer

von Gil Gropengießer

Ich schreibe über Fotografie, Selbstständigkeit und Kreativität.

Viele Fotografen und Fotografinnen haben zwar Website-Besucher, aber nur wenige Anfragen. Das liegt häufig daran, dass sie die Website für sich bauen und nicht für ihre Kunden. Sie verfehlen das Ziel.

Zumindest wenn du Geld mit der Fotografie verdienen möchtest, sollte dein Website so gebaut sein, dass Kunden und Kundinnen schnell verstehen was du anbietest. Außerdem sollte es leicht sein, dich zu kontaktieren.

Eine Website, die zwar hübsch ist und voller Informationen, die aber keine Anfrage bringt, hilft nicht. Die schönste Website liefert uns nicht automatisch die meisten Anfragen.

Ist eine Website überhaupt noch wichtig?

Ja, denn obwohl viele Kunden und Kundinnen uns online entdecken, geht der Weg häufig doch über die Website. Sollte uns jemand über einen anderen Kanal anfragen, schicken wir die Person auf die Website. Auf Instagram können wir unsere Fotos zeigen aber kaum beeinflussen, wie unsere Fotos präsentiert werden. Mehr oder weniger sieht der Account bei allen gleich aus.

Wenn wir also Interessenten auf die Website schicken, stellt das eine zusätzliche Berührung mit unserer Marke dar. Wir können durch den Aufbau der Website, die Präsentation der Fotos und die Wortwahl, unsere Arbeit viel besser präsentieren. Dadurch können wir unsere Zielgruppe noch stärker anziehen und die abschrecken, die nicht zu uns passen.

In den letzten Jahren haben wir hunderte Websites von Fotograf:innen gesehen und es gibt ein Muster von Fehlern, das wir immer wieder beobachtet haben.

Kein Ziel 

Der erste Fehler ist, dass viele Websites nicht auf ein klares Ziel ausgerichtet sind. Denn wenn das Ziel ist eine Anfrage ist, dann muss z.B. der Kontakt Button gut zu erkennen sein, idealerweise auf jeder Seite.

Wieviel müssen meine Kunden und Kundinnen sehen, ehe sie mir eine Anfrage schicken? Wieviele Fotos sind nötig? Welche Fotos? Was möchten sie lesen und was nicht? Um so besser wir unsere Zielgruppen kennen, desto genauer können wir diese Fragen beantworten.

Keine Klarheit 

Klarheit ist wichtig, wenn du Geld verdienen möchtest. Wenn du also Hochzeiten, Familien und Portraits anbietest, ist das eher keine gute Positionierung.

In der Einfachheit liegt die Kunst, nicht in der Komplexität. Das gilt speziell für hochpreisige Angebote.

Häufig schreiben und informieren Fotograf:innen auf ihren Websites zu viel. Sie versuchen an alles zu denken und alle möglichen Fragen vorab zu beantworten, meistens aus dem Gefühl der Unsicherheit heraus. Reduziere die Inhalte deiner Website auf das nötigste, zeige nur deine besten Fotos.

Du wirst für das gebucht, was du zeigst.

Kein Vertrauen

Es gibt zig verschiedenen Zielgruppen und jede hat andere Erwartungen an eine Website. Wenn deine Besucher verwirrt sind, weil das Logo nicht zu den Fotos passt oder die Farben nicht zu den Schriftarten oder die Schriftarten nicht zu Fotos, dann ist das ein Problem.

Menschen buchen hochpreisige Dienstleistungen nur, wenn sie sich sicher fühlen und wenn sie genau verstehen, was sie bekommen.

Die Gestaltung der Website muss stimmig sein, denn es geht bei weitem nicht nur um deine Fotos.

Eine gute Website hebt deine Fotos auf eine Bühne, aber eine schlechte macht das Gegenteil.

Fazit

Ab einem bestimmtes Punkt, wenn du es dir leisten kannst, macht es Sinn einen Profi für die Gestaltung deiner Website zu engagieren.

Solange das für dich nicht drin ist, baue deine Website für deine Zielgruppe, reduziere sie auf das Nötigste und gestalte sie stimmig.

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