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Zu wenige Buchungen? Das solltest du tun!

von Gil Gropengießer

von Gil Gropengießer

Ich schreibe über Fotografie, Selbstständigkeit und Kreativität.

Du hast zu wenige Buchungen für 2024?

In diesem Beitrag schauen wir uns zwei Szenarien und Lösungen dazu an.

1. Du bist nebenberuflich selbstständig und nicht auf Buchungen angewiesen.
2. Du bist hauptberuflich selbstständig und auf Buchungen angewiesen.

In beiden gehen wir davon aus, dass die Buchungen für Hochzeiten ausbleiben.

Szenario I

Im ersten Szenario verdienst du dein Geld nicht ausschließlich mit der Fotografie. Du hast einen Haupt- oder Nebenjob und Einkünfte über die Fotografie sind nicht lebensnotwendig.

Damit hast du die besten Voraussetzungen, um nochmal Anlauf zu nehmen, um für 2025 wieder ausgebucht zu sein. Der Fokus im ersten Szenario liegt darauf, freie Projekte umzusetzen und die Ergebnisse dieser Projekte ansprechend zu präsentieren. Alles andere baut darauf auf.

Solltest du nicht auf die Umsätze angewiesen sein, die du mit deiner Fotografie erwirtschaftest, dann solltest du nur noch Aufträge annehmen, die dich deinen Zielen näher bringen. Immer wenn du also nicht gebucht wirst, dann fotografierst du ein freies Projekt. Die Vorteile sind klar: Du entscheidest, wen du fotografierst, wo, wann und wie.

Die Ergebnisse solcher Projekte bringen dich deinen Zielen viel schneller näher. Kunden und Kundinnen buchen dich schließlich für das, was du zeigst.

Während du nun also regelmäßig kostenlos arbeitest und das fotografierst, wofür zu zukünftig gebucht werden möchtest, solltest du die neu entstandenen Fotos gut präsentieren. Dafür teilst du deine Ergebnisse auf Instagram, Pinterest, Google und Facebook. Du erstellst aus deinen Strecken ganze Blogposts und schickst die Fotos an Hochzeitsblogs.

Zusätzlich bildest du dich kostenlos oder – je nach Budget – kostenpflichtig weiter. Das bringt dich auf neue Ideen und schenkt dir hoffentlich die Motivation, um zu starten.

Szenario II

Im zweiten Szenario gehen wir davon aus, dass du bereits ein aussagekräftiges Portfolio besitzt, denn du lebst ja bereits von der Fotografie. Sollte das nicht der Fall sein, startest du wie bei Szenario eins. Unter Umständen ist es sogar ratsam, zunächst einen Schritt zurück in eine Anstellung zu gehen, um alle Kosten decken zu können. Auch wenn du in einem Markt fest steckst, in dem du nicht arbeiten möchtest, kann ein Neustart sinnvoll sein.

Doch gehen wir davon aus, dass dein Portfolio bereits reich gefüllt ist und ansprechend präsentiert wird.

Der Fokus liegt in diesem Szenario auf der Sichtbarkeit deiner Arbeit und auf der Stimmigkeit, sowie der Präsentation deines Angebotes.

Immer mehr Fotograf:innen sind in der Lage, Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram zu schalten. Das Wissen dafür findest du komprimiert aufbereitet in unserer Meta Ads Class.

Die Konkurrenz holt sich Interessent:innen in das Kontaktformular, bevor du überhaupt gefunden wirst. Neben dem organischen Posten auf Social Media ist es ratsam, Werbung zu schalten. Nutze dafür keinesfalls den blauen „Beitrag bewerben“ Button, sondern arbeite dich vorher ein, um zielgerichtet und messbar Werbung über den Werbeanzeigenmanager zu schalten.

Wenn du Anfragen bekommst, aber nur wenige davon buchen, solltest du dein Angebot überarbeiten. Es reicht nicht mehr, die Preisliste einfach nur herauszuschicken und die Daumen zu drücken. Hochpreisige Hochzeitsfotografie ist eine zu erklärende Dienstleistung. Statt ein PDF zu verschicken, solltest du daher potenzielle Kund:innen zu einem Gespräch einladen. Dadurch erhöhst du deine Chancen gebucht zu werden enorm.

Fazit

Die Grundbausteine bleiben immer gleich, auch wenn deine Situation natürlich individuell ist:

1. Portfolio aufbauen

2. Portfolio präsentieren

3. Marketing betreiben

4. Angebot verbessern

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