Wie gut ist medizinischer Durchbruch, wenn nicht alle davon profitieren können?

In Deutschland wird gegen das Coronavirus geimpft – wir können anfangen aufzuatmen und vorsichtig an ein Leben nach der Pandemie denken. Doch die Impfung ist ein Privileg der Reichen, wie viele andere Medikamente und Technologien zur Behandlung von Krankheiten auch. In einigen Ländern werden viele Menschen voraussichtlich bis 2024 auf die wichtige Impfung warten müssen. 

Wir möchten helfen und spenden 5% unserer Umsätze an Ärzte ohne Grenzen. Sie verfolgen das Ziel, Menschen in Not ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, religiösen oder politischen Überzeugung medizinisch zu helfen und zugleich öffentlich auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Die Frage von Leben und Tod darf keine Frage des Geldbeutels sein! Als humanitäre medizinische Organisation setzt sich Ärzte ohne Grenzen für eine qualitativ hochwertige und effiziente Gesundheitsversorgung in rund 70 Ländern ein, in denen das Überleben gefährdet ist. Ärzte ohne Grenzen ist eine unabhängige und unparteiliche Hilfsorganisation. Zu ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehören Ärzte und Pflegekräfte, aber auch Vertreter zahlreicher anderer wichtiger Berufe.

Nicht nur Kriege, Epidemien oder Naturkatastrophen sind Schuld an der medizinischen Mangelversorgung. Leider sind religiöse, politische Überzeugung oder ethnische Herkunft Gründe dafür und das sollten sie nicht sein. Ärzte ohne Grenzen wird aktiv, wenn das nationale Gesundheitssystem nicht mehr willig oder in der Lage ist, den Betroffenen zu helfen. Dies ist meist der Fall bei bewaffneten Konflikten sowie den Folgen von Flucht und Vertreibung, bei Epidemien und Naturkatastrophen. Je nach Bedarf leisten sie Basismedizin oder chirurgische Hilfe, bekämpfen Epidemien, führen Impfkampagnen durch, betreiben Ernährungszentren für Mangelernährte, konzentrieren sich auf die Mutter-Kind-Versorgung, bieten psychologische Hilfe an oder bilden lokale Mitarbeiter fort. Obwohl Ärzte ohne Grenzen vorrangig medizinisch arbeitet, verteilen sie auch Hilfsgüter und Nahrungsmittel oder bauen Latrinen. Wenn du Ärzte ohne Grenzen unterstützen möchtest, findest du hier den Link und weitere Informationen darüber, was Ärzte ohne Grenzen bisher schon alles geschafft hat.